Rudolf Stepan
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Schwarze Löcher ohne Singularität: Eine konzeptionelle Neuinterpretation von „Unendlich“ in der Gravitation

Vorschaubild: Schwarze Löcher ohne Singularität: Eine konzeptionelle Neuinterpretation von „Unendlich“ in der Gravitation
Autor: Rudolf Stepan · Jahr: 2026 · DOI: 10.5281/zenodo.21318834

Eine konzeptionelle Neuinterpretation von „Unendlich“ in der Gravitation · English version

Zusammenfassung

Kollabierende Materie erzeugt in der Allgemeinen Relativitätstheorie unter sehr allgemeinen Voraussetzungen geodätisch unvollständige Raumzeiten. Die Sätze allein beweisen weder eine Divergenz von Krümmungsinvarianten noch die Existenz eines Ereignishorizonts; diese Fragen benötigen zusätzliche Voraussetzungen. Üblicherweise werden diese Divergenzen nicht als physikalische Unendlichkeiten gelesen, sondern als Zeichen dafür, dass die Kontinuumsbeschreibung der Raumzeit an die Grenze ihres Gültigkeitsbereichs gestoßen ist. Verschiedene Zugänge zur Quantengravitation, etwa Fuzzball-Modelle oder Planck-Sterne, ersetzen die Singularität dementsprechend durch einen endlichen, stark quantenmechanischen Zustand. Die vorliegende Arbeit macht diesen Gedanken auf konzeptioneller Ebene explizit. Das Schwarze Loch wird als Betragszustand der kollabierten Masse-Energie aufgefasst; „Unendlich“ ist in diesem Bild kein Wert, den Observablen annehmen, sondern ein Domänenmarker, der den Übergang vom klassischen Konfigurationsraum in einen neuen Zustandsraum Schwarzer Löcher anzeigt. Ein einfaches mathematisches Rahmenwerk präzisiert den Übergang: Eine kritische Dichte ρmax definiert einen Übergangsradius R∗ , unterhalb dessen die Konfiguration durch einen Betragszustands-Operator B auf einen endlichen Zustand B(M) abgebildet wird. Die drohende Divergenz löst diese Abbildung aus, statt einen unendlichen Wert zu liefern. Der Rahmen ersetzt keine Quantengravitationstheorie; er stellt eine kontrollierte Sprache für den Umgang mit Unendlichkeiten im Gravitationskollaps bereit und verbindet die klassischen Singularitätssätze mit modernen Szenarien der Singularitätsauflösung.

Inhaltsübersicht

Schlagwörter

Schwarze Löcher · Raumzeit-Singularitäten · Allgemeine Relativitätstheorie · Quantengravitation · Gravitationskollaps · Unendlich als Domänenmarker · Betragszustand · Singularitätsauflösung · Informationsparadoxon · holographisches Prinzip

Zitierhinweis

Stepan, R. (2026). Schwarze Löcher ohne Singularität: Eine konzeptionelle Neuinterpretation von „Unendlich“ in der Gravitation.
Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.21318834
        

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DEKonzeptarbeit

Katalogeintrag & Dokumentfassungen

Rudolf Stepan · 2026 · Physik · Black Holes

Konzeptioneller Deutungsansatz zum Gravitationskollaps. Singularitätssätze, Krümmungsdivergenz und Informationserhaltung werden unterschieden. Eine konkrete Metrik, vollständige Dynamik und ein Unitaritätsnachweis liegen nicht vor.

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