REIST Division als Zustandsprinzip in den GFSK-Rechenkernen von FT8, FT4 und FT2

Zusammenfassung
Diese Arbeit untersucht die Anwendung des in der REIST-Division beschriebenen persistent zentrierten Restzustands auf die Phasenakkumulation von GFSK-Signalen. Der untersuchte WSJT-X-Custom-Build erzeugt FT8-, FT4- und FT2-Wellenformen durch fortgesetzte Addition begrenzter Phasenschritte. Für den festen Modul 2π genügt nach jedem Schritt höchstens eine Addition oder Subtraktion von 2π. Die Arbeit leitet die Invariante her, dokumentiert die konkreten C++-Aufrufpfade und trennt diese Änderung von Sinustabellen, höherer Rechengenauigkeit, LDPC-Optimierungen, Audioübergabe und Mehrkernverarbeitung. Eine neue faktorielle Ablation variiert ausschließlich die Phasenreduktion und die Sinusauswertung. Auf einem Intel Core i9-14900K sind bei unveränderter interpolierter Tabelle die Mediane der allgemeinen Restvariante um die Faktoren 5.55 (FT8), 5.24 (FT4) und 4.99 (FT2) größer als jene der begrenzten Korrektur. Für die drei geprüften deterministischen Tonfolgen stimmen die erzeugten Float-Samplewerte dieser beiden Varianten numerisch exakt überein. Die Messung umfasst je Variante 21 zufällig angeordnete Blöcke mit jeweils zehn Wellenformen. Sie belegt einen lokalen Vorteil der Zustandskorrektur gegenüber der gewählten Bibliotheksreferenz, jedoch keine allgemeine Überlegenheit jeder zentrierten Darstellung und keine Verbesserung der Funkempfindlichkeit. Vorhandene Differenz- und Aufnahmetests ergänzen die Messung. Rohdaten, Benchmarkquellen und SHA256-Quellstandnachweise liegen bei.
Einordnung
Technischer Forschungsbericht über persistente zentrierte Phasenakkumulation und ihre konkreten C++-Aufrufpfade. Eine faktorielle Ablation trennt Phasenreduktion und Sinusauswertung von anderen Optimierungen; Messbefunde sind auf die untersuchten Generatoren und Bedingungen begrenzt.